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| Labors benötigen Wasser mit sehr hoher Reinheit z.B. für Glasreinigung, Analysen, Autoklaven und Wasserbäder |
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Auslegung und Planung von Wasseraufbereitungsanlagen für Labors erfordern gründliches und umfangreiches Wissen über die Verwendung des Wassers, denn die Anwendungsgebiete variieren genauso stark wie die Anforderungen an die Qualität und Reinheit des Wassers. In den meisten Fällen hängt die Auswahl der Ausrüstung für die Wasseraufbereitung von den pharmazeutischen Anforderungen, von der Validierung und der geforderten Dokumentation ab. Meist wird entsalztes Wasser verwendet, die Qualitätsparameter sind die zu erreichende Leitfähigkeit sowie der Restgehalt an organischen und mikrobiologischen Bestandteilen.
Prozesswasser für Labors wird wie folgt eingeteilt:
- Wasser für den allgemeinen Gebrauch (ASTM Typ 3), z. B. für Glasreinigung, Spülmaschinen, Analysen, Autoklaven
- Wasser für den speziellen Laborgebrauch (ASTM Typ 2) für Spezialanalysen, Spülmaschinen
- Ultrareines Wasser für Analysen und Versuche (ASTM Typ 1) für Pilot- und Upscaling-Projekte
Zur Erzeugung von hochreinem entsalztem Wasser mit einer Leitfähigkeit unter 0,1 µS/cm bietet EUROWATER die Ionenaustauscherpatronen der Serien SILEX und EUREX an. Die Harze dieser benutzerfreundlichen Systeme werden in einer zentralen Regenerierstation und nicht vor Ort regeneriert. Diese Patronen sind eine ökonomisch vorteilhafte Alternative gegenüber dem Kauf von in Flaschen abgefülltem entsalzten Wasser.
Hochreines entsalztes Wasser mit einem geringen Gehalt an organischen Bestandteilen und Mikroorganismen für Labors mit einem mittleren oder hohem Wasserbedarf
Für Labors mit einem mittleren oder hohem Wasserbedarf bietet EUROWATER komplette Wasseraufbereitungsanlagen bestehend aus Enthärtung, 2-stufiger Umkehrosmose, EDI (Elektrodeionisation), Poliermischbett, UV-Desinfektion und Sterilfiltern an. Um den Reinheitsanforderungen dieses Laborwassers zu entsprechen, muss die Anlage das Wasser ständig zirkulieren und sie darf keine Toträume aufweisen. Eine 2-stufige Umkehrosmoseanlage liefert doppelte Sicherheit gegen eine Kontamination durch Krankheitserreger und Bakterien entsprechend den pharmazeutischen Bestimmungen. Außerdem wird durch eine 2-stufige Umkehrosmose die Leitfähigkeit erheblich verbessert, normalerweise auf 1-3 µS/cm. Dadurch erzielen nachgeschaltete Poliermischbetten eine deutlich höhere Kapazität und arbeiten zudem effizienter. Die Leitfähigkeit von aufbereitetem Laborwasser kann Werte von < 0,055 µS/cm bzw. > 18 MOhm erreichen.
Rohrleitungen
EUROWATER bietet Rohrleitungen in allen bekannten Standardmaterialien an (PVC, PP, PVDF, AISI 316L Edelstahl) und kann dadurch die pharmazeutischen Anforderungen an die Materialauswahl immer erfüllen.
Validierung
Alle EUROWATER Wasseraufbereitungsanlagen werden mit dem Standard-Validierungsprogramm und der Standard-Dokumentation ausgeliefert. Selbstverständlich können Sie darüber hinaus alle Dokumentationsunterlagen erhalten, die Sie benötigen.
Erfahrung und Engagement
EUROWATER besitzt große Erfahrungen in Projektierung und Produktion von Wasseraufbereitungsanlagen für Labors und kann deshalb auch Anlagen individuell für Ihren Bedarfsfall liefern. Unsere erfahrenen Ingenieure stehen Ihnen gerne für eine ausführliche Beratung zur Verfügung.
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